Senioren besonders gefährdet!

vom 26.07.2019

Eine derzeit beliebte Masche: Betrüger rufen an oder klingeln an der Haustür und geben sich als
Polizisten aus. Sie fordern die Bewohner dazu auf, Bargeld und Wertsachen auszuhändigen – an-
geblich, um diese vor einem unmittelbar bevorstehenden Einbruch sicher zu verwahren. Auf solche
Forderungen sollte man nie eingehen, sondern umgehend die Polizei informieren. Die Polizei ver-
wahrt keine Wertsachen. Wer sein Haus oder seine Wohnung gut gegen Einbruch gesichert hat,
kann solche Ansinnen leichter ignorieren und sich sicher fühlen.
Helmut Rieche, Sprecher der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“, erinnert an die
Verhaltensregeln, die in solchen Fällen dringend geboten sind: „Auf das Klingeln an der Tür sollte
man immer reagieren, denn viele Einbrecher führen Anwesenheitskontrollen durch und schlagen
zu, wenn niemand zu Hause ist.“ Gleichzeitig warnt er davor, die Wohnungstür bedenkenlos zu
öffnen: „Kasten- oder Querriegelschlösser mit Sperrbügeln sowie ein Türspion oder eine Gegen-
sprechanlage geben Sicherheit beim Türöffnen.“
Auch das vermeintlich beste Geldversteck zuhause schützt nicht vor Diebstahl. „Wertgegenstände
sind am besten im Bankschließfach aufgehoben und größere Mengen Geld gehören aufs Konto“,
so Rieche. Einbrecher kennen jedes noch so gute Versteck.
Wer plant, in Einbruchschutz zu investieren, sollte auch nicht vor digitalen Lösungen zurückschre-
cken. Viele sind sehr benutzerfreundlich und auch ohne Vorkenntnisse leicht zu bedienen. Eine
fachkundige Beratung vor Ort ist allerdings unverzichtbar.
Nur zertifizierte Sicherheitsexperten verbauen Technik, die höchsten Standards entspricht und finden individuelle Lösungen für jedes Zuhause. Fachbetriebe in Ihrer Nähe lassen sich auf der Website der Initiative „Nicht bei mir!“
mit nur einem Klick finden: www.nicht-bei-mir.de/experte-finden/


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