Gesetzliche Frist für Rauchwarnmelder

vom 01.02.2016

Häufigste Ursache für Wohnungsbrände sind technische Defekte 

z. B. bei elektrischen Haushaltsgeräten wie Bügeleisen,Heizdecken etc.

Nachts ist die Gefahr am größten,

denn im Schlaf ist der Geruchsinn ausgeschaltet. Und obwohl nur ein Drittel aller Brände nachts ausbrechen, fallen rund drei Viertel aller Verunglückten nächtlichen Bränden zum Opfer.

Die meisten Menschen sterben an einer Rauchvergiftung, nicht durch Verbrennungen.

Schon nach drei Atemzügen im giftigen Brandrauch ist man bewusstlos, zehn Atemzüge sind tödlich.

Kinder sind besonders gefährdet

sie verhalten sich bei Feuer anders als Erwachsene und neigen dazu, sich vor den Flammen zu verstecken oder regungslos zu verharren, anstatt die Flucht zu ergreifen.

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Dieser muss so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder genehmigt sind, haben die Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder hat der unmittelbare Besitzer sicherzustellen, es sei denn, der Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.

 

 


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